Frauen – Auswärts 10.03.2018

Heute waren wir zu Gast bei den Frauen vom TSV Bühlau. Sie spielen einen schnellen Handball und schließen meistens sehr präzise ab, also ging das Hinspiel mit 16:22 verloren. Da wir mal wieder total unterbesetzt waren, wollten wir versuchen, solange wie möglich mitzuhalten und das Ergebnis erträglich zu gestalten. Somit pfiffen die Schiris von der Dresdner Bank die Partie an. Bühlau ging zwar rasch mit 1:0 in Führung, aber wir konnten gleich den Anschlusstreffer erzielen. Wir führten sogar mal mit 1:3, als die Frauen von Bühlau ihre Deckungsweise umstellten und zu einer Manndeckung übergingen. Mit Manndeckung hatte das nicht wirklich viel zu tun. Man wurde sehr aggressiv attackiert, egal ob man den Ball hatte oder nicht. Es gab sehr viele Spielunterbrechungen und die Schiris ließen den aggressiven “Rugby-Stil” der Bühlauer Frauen zu. Aber so wirklich zu mehr Torchancen kamen sie auch nicht, denn mit einem Stand von 9:8 ging es in die HZ-Pause. Hier motivierte uns unser Ersatzcoach Ricci, weiter unser Spiel zu spielen, uns nicht provozieren zu lassen, von den Spielerinnen, als auch vom Publikum, mehr Laufbereitschaft zu zeigen und auf unsere Chancen zu warten. Somit begann die 2. HZ. In der ersten Hälfte dieser, gaben die Bühlauerinnen ihre offensive Deckungsweise wieder auf. Somit konnten wir unser Angriffsspiel machen, aber sobald es Richtung gegnerische Deckung ging waren sie sehr schnell am Angreifer und konnten unsere Aktionen unterbinden. Dadurch entstanden auch einige Fehlabspiele, die der Gegner zum Konter nutzte. In den letzten 10 Minuten gingen die Bühlauerinnen nochmal zu der offensiven Deckungsweise über. Das Spiel wurde immer aggressiver, unfairer und für den Zuschauer bestimmt nicht schön anzusehen. Das Spiel wurde permanent unterbrochen. Es gab viele Zeitstrafen, aber nicht etwa bei den Gastgebern, nein gegen uns, obwohl wir im Angriff waren und teilweise immer wieder zu Boden gerissen wurden. Wir erhielten dafür unverständlicher Weise die Zeitstrafe. Ulli sogar 3x, sodass sie kurz vorm Spielende mit rot das Parkett verlassen musste. Dann endlich war das Spiel zu Ende, bei einem Stand von 27:17.

Fazit:

Wir wollten es den Frauen vom TSV Bühlau nicht ganz so leicht machen einen Sieg einzufahren. In der 1.HZ ist uns das teilweise gelungen, aber ab der 45. Minute schwanden dann unsere Kräfte. Ein großes Kompliment an Martina, die wegen Spielermangel, sich auch umgezogen hatte und zum Einsatz kam. Wie in alten Zeiten hatte sie den gegnerischen Kreisläufer unter Kontrolle. Trotz dieser offensiven und aggressiven Deckungsweise ist Biggi nicht wirklich zu stoppen. Sie lag aber in diesem Spiel gefühlt mehr am Boden, als sonst, konnte aber immer wieder einen Treffer erzielen und hielt uns so lange noch im Spiel. Auch Birgit im Tor war heute wieder besser drauf. Sie hielt insgesamt 10 Bälle und auch einen von sieben 7m gegen uns. So nun heißt es, dass Spiel abhaken. Nächste Woche haben wir ein Heimspiel gegen die HSG Weißeritztal II.

 

Aufstellung:

Tor: Birgit

Biggi (9+1x7m); Manu Grü.; Martina; Kerstin (1); Ulli (1); Schmiedel (1); Manu S.; Silke (4)

 

Zeitgleich hatten die Männer in Geising ein Auswärtsspiel gegen die SG Bärenstein/Bad Gottleuba. Dieses gewannen sie souverän mit 17:28.

Und die mJB Bezirk musste am Vormittag gegen die HSV Weinböhla ran. Auch sie gewannen mit 27:32. Glückwunsch an dieser Stelle!

2 Kommentare

  1. Schade das hier seitens der Weisdorfer keine Selbstreflektion stattfindet . Es war ein sehr hartes und umkämpftes Spiel mit vielen harten Aktionen gegen denn Gegner beider Mannschaften ! Sich hier im Spielbericht als frommes Schaf darzustellen ist sehr peinlich und traurig !
    Zuschauer

    1. Der Bericht ist objektiv geschrieben. Handball ist kein Puppenspiel. Leider haben die Schiedsrichter häufig auf Ansage der sehr unsachlichen (zum Teil sich beleidigend äußernden) Zuschauer gepfiffen. Und da selbst unsere Gegnerinnen hinterher sagten, dass sehr einseitig gepfiffen wurde, erübrigt sich jedes weitere Wort. Wir gratulierten den Gegnerinnen zum Sieg und fertig.

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